Harmoniepraxis

Leistungen.

Hier Erfahren sie alle Infos rundum unsere Behandlungsgebiete und Behandlungsarten.

Allgemeines HNO – Hals/Kehlkopf

Heiserkeit

Heiserkeit wird durch die ödematöse Verdickung oder durch Bewegungsverlust von einen oder beiden Stimmbänder verursacht, die Stimmlippen können sich nicht genau schließen, es entweicht Luft, die Stimme wird rau und öfters auch kraftlos.

Mit einer endoskopischen Untersuchung kann ich die Stimmlippen beurteilen und die entsprechende Therapie in die Wegen leiten.

Wichtig! Bei Heiserkeit gilt Stimmschonung, also GAR NICHT sprechen. Flüstern strengt die Stimmbänder an, also entweder schweigen oder mit der heiseren Stimme versuchen „normal“ zu reden, bloß nicht flüstern! Es sollte ein Nikotinkarenz eingehalten werden! Vorsicht mit Lutschbonbons, sie können leicht verschluckt werden!

Räusperzwang

Das ständige Räuspern kann vielerlei Ursachen haben, beginnend von Mundtrockenheit wegen schlechte Nasenatmung bis zur Refluxerkrankung (Abstoßen von Magensäure) und noch vieles mehr. Mit dem sorgfältigen Nachforschen der Ursachen kann man eine effektive Therapie in die Wegen leiten.

Halsschmerzen

Eine der häufigsten Gründen, um den Arzt aufzusuchen. Öfters tritt es bei COVID-19 Infektionen auf. Wenn Sie den Verdacht haben, eine COVID-19 Infektion zu haben (bes. Wenn Sie mit COVID-19 infizierten Personen Kontakt gehabt haben, also K1 Person sind, oder zusätzlich Fieber, Husten, Schüttelfrost, extreme Krankheitsgefühl, Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen haben, folgen Sie bitte die Anweisungen unter der COVID-19 Ratgebers und kommen Sie bitte nicht direkt in die Ordination, um andere Patienten/Patientinnen zu schützen.

Kloßgefühl im Hals

Ein beunruhigendes Gefühl, mit öfters glücklicherweise nur wenig schwerwiegender Ursache. Eine sorgfältige endoskopische Untersuchung liefert dann Erleichterung und mit der passenden Therapie lässt sich der „Kloß“ verschwinden.

Speicheldrüsenerkrankungen, Halslymphknoten

Hier braucht man öfters zusätzlich eine bildgebende Diagnostik (Ultraschall, MRT, CT), um Erkrankungen sicher zu erkennen.

Allgemeines HNO – Nasenatmungsbehinderung

Eine Nasenatmungsbehinderung kann viele verschiedene Ursachen haben, die manchmal sogar gleichzeitig vorliegen: Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation), Allergie oder unbemerkte Entzündungen. Mit einer sorgfältigen Untersuchung ergründe ich die Ursache und empfehle Ihnen eine effektive Therapie.

Chronische und akute Entzündung der Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlen sind meistens nicht direkt untersuchbar, da sie versteckt in unseren Knochen liegen. Eine unentdeckte Entzündung kann viele, meist unangenehme und Lebensqualitätvermindernde ,aber manchmal sogar schwerwiegende Folgen haben, daher ist eine möglichst zeitnahe Diagnose und Therapie sehr wichtig! Eine endoskopische Untersuchung und CT (Computertomographie) der Nasennebenhöhlen ist oft unumgänglich, liefert aber sofortige Antwort auf unsere Fragen.

Allergie (inhalative)

In der HNO-Praxis führen wir einen PRICK-Test für inhalative (eingeatmete) Allergene durch, aber keine Tests für z.B. Lebensmittel oder Kosmetika (diese ist die Aufgabe der Dermatologen). Bei einem PRICK-TEST werden verschiedene Allergene in die Haut des Unterarmes angebracht (ich verwende ein angenehmes „Stempel-System“, sodass sogar Kinder problemlos getestet werden können! Keine Angst, ich pikse nicht! 🙂

Hyposensibilisierungen gegen Allergien

Bei starken allergischen Beschwerden, wo die übliche Kortison Nasensprays und Antihistaminika nicht, oder nur kurzfristig helfen, ist es empfehlenswert, eine SIT (Spezifische Immuntherapie) durchzuführen. So kann man die allergische Beschwerden deutlich lindern und die sogenannte Allergiekarriere und Etagenwechsel verhindern. Etagenwechsel bedeutet, dass eine unbehandelte Allergie mit „nur“ nasalen Symptomen mit den Jahren in die tiefere Etage, nämlich auf die Lunge sich ausbreiten kann, und ein allergisches Asthma entwickelt werden kann.

 

Die Desensibilisierungstherapie (SIT) läuft 2-3 Jahre lang, und kann in Form von subkutane Injektionen aber auch als Spraytherapie, die man unter die Zunge sprüht absolviert werden.

Nasenspray Abusus (Privinismus)

 Es ist so nervig, wenn unsere Nase dauernd verstopft ist! Kaum liegt man im Bett, schon muss man mit offenem Mund nach Luft schnappen, der Rachen trocknet aus. Passiert es im Schlaf, kommt noch ein komisches Schnarchgeräusch dazu! Was tun jetzt???? Zum Nasenspray greifen!!!!! Hurra! Es hilft! – für kurze Zeit…..dann beginnt alles vom vorne. Die Nächte sind nicht mehr erholsam und es wird eine schöne Menge von Geld in Nasensprays investiert und in die Luft verpufft….

Wenn Sie sich in dieser Geschichte wiedererkennen, sollten Sie für eine Untersuchung vorbeikommen. Es gibt nämlich Hilfe, sogar ganz schnelle!

Nasenblutungen

Leiden sie unter häufiges Nasenbluten? Lassen Sie Ihre Nase untersuchen, es gibt meistens eine gute konservative Therapie dafür, oder das Gefäß lässt sich verschweißen. Ihre Blutdruckwerte sollten Sie vorher sorgfältig beobachten und die letzte Laborwerte (falls vorhanden) von Hausarzt mitbringen!

Beim Nasenbluten die Nase unten beim Nasenflügel kräftig zusammenkneifen und nach vorne beugen, Eiskrawatte oder etwas Kaltes an den Nacken legen, und minimum 5 Minuten lang so bleiben! Blut bitte ausspucken, nicht schlucken!

Riech- / Geschmackstörungen

In dem Hintergrund von Riech- und Geschmackstörungen können viele Ursachen liegen. Eine sorgfältige Anamnese und Untersuchung ist erforderlich, um dahinterzukommen. Heutzutage wissen wir alle, dass eine COVID-19 Infektion ebenfalls mit einem Geruchs- und Geschmacksinnverlust einhergehen kann. Lassen sie sich deshalb in neuaufgetretenen Fällen einen PCR Test für COVID-19 machen, vorher Sie sich einen Termin für die Sprechstunde holen!

 

Schnarchen

Schnarchen macht das Leben gleichermaßen schwer für Schnarcher/In und Bettnachbar/In. Manchmal ist es „nur“ störend, manchmal liegen aber Atempausen im Hintergrund, die rasch abgeklärt und therapiert gehören.

Eine endoskopische Untersuchung der Nase und Rachen wird durchgeführt, ggf. ist eine Polygraphie („Schlafscreening“), die man sogar zuhause, im eigenen Bett absolvieren kann, wird empfohlen. Zeigt die Polygraphie zu hohe Werte von Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) oder andere Anomalien, wird der Patient/In für weitere Untersuchungen in ein großes Schlaflabor geschickt. Sind die Werte aber im Normbereich, und es besteht lediglich ein störendes Schnarchgeräusch, kann man dies mit den üblichen HNO-Methoden, medikamentös oder operativ „bearbeiten“.

Allgemeines HNO – Ohren

Ohrgeräusch / Tinnitus

Ohrgeräusche können verschieden sein: klingeln, surren, brummen, pfeifen, klicken, knacken, rauschen, zischen. Die Ursachen sind ebenfalls vielseitig: sie können im Gehörgang, Mittelohr oder im Innenohr liegen. Eine sorgfältige Abklärung braucht man, um die richtige Therapie zu finden.

Hörbeschwerden /Hörsturz

Ein Hörsturz tritt in der Regel plötzlich und meistens einseitig auf, öfters begleitet von Druckgefühl im Ohr sowie Schwindel. Es kann leicht bis schwergradig sein und gehört relativ zeitnah abgeklärt, das heißt, innerhalb von ca. 2-3 Tage (Glücklicherweise gibt es viele spontane Rückbildung der Beschwerden, also es lohnt sich etwas abzuwarten und nicht innerhalb von wenigen Stunden zum Arzt gehen). Die Ursache ist öfters die schlechte Blutversorgung des Innenohres, aus  Halswirbelsäulenpathologie und Nackenmuskulaturverspannungen resultierend, aber andere Ursachen kommen auch in Frage (virale Infektionen, Ohrentzündungen, Kreislauferkrankungen, Diabetes und vieles mehr), und es ist leider nicht immer möglich, die genaue Ursache zu ermitteln.

Seit Jahren bestehende Hörminderungen gehören abgeklärt und eventuell medikamentös oder operativ therapiert, soweit dies möglich ist, oder, bei Bedarf das Tragen eines Hörgerätes wird empfohlen.

Verstopfte Ohren / Druckgefühl im Ohr

Es ist nicht immer der Ohrenschmalz schuld! Ein Druckgefühl im Ohr lässt sich nicht immer durch Reinigung des Gehörganges erledigen. Die verminderte Luftdurchgängigkeit der Ohrtrompete ist für viele Fälle die Ursache! Und dies hat auch mehrere Gründe, die sorgfältige, endoskopische Untersuchungen brauchen.

Ohrenschmerzen

Bei starken Ohrenschmerzen zögern Sie nicht, ein Paracetamol, Mexalen oder Ibuprofen einzunehmen (soweit Sie diese vertragen) und einen raschen Termin in der HNO-Ordination zu vereinbaren. Bitte keinesfalls mit Stäbchen versuchen die Ohren zu reinigen!

Ohrstecker stechen

Für alle Altersgruppen steche ich gerne mit einem einzelverpackten sterilen Klick-System ein Ohrstecker. Oder mehrere. Bitte danach gut auf Hygiene achten, bei Auffälligkeiten nicht lange zögern, sondern Kontakt aufnehmen!

Abstehende Ohren (Kind oder Erwachsene)

Gerne bespreche ich mit Ihnen die Möglichkeiten, wie man optisch nicht ganz zufriedenstellende Ohren verschönern kann. Eine operative Therapie kann in örtlicher Betäubung oder in Narkose durchgeführt werden.

Kinder – HNO

Kinder sind sehr oft von HNO-Erkrankungen betroffen, und brauchen eine rasche Hilfe:

Schnupfen, Erkältungen, Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Allergie, Schnarchen, nächtliches Aufwachen, Atemaussetzer, Polypen, Räuspern usw. machen den Kleinen und Ihren Eltern Sorgen. Die HNO-Untersuchung soll aber in guter Erinnerung bleiben! Es bedarf viel Empathie, Geduld und Geschick, um die kleinen Patienten zu gewinnen und spielerisch aber fachgerecht zu untersuchen. Als geübte Mutter von vier Kindern kann ich stets gute Tips geben, Eltern gut verstehen und geduldig und gelassen mit den entschlossensten kleinen HNO-Gegnern umgehen! 😉

Ich bemühe mich stets, eine operative Therapie zu vermeiden. Wenn es aber so weit ist, dass eine Operation gebraucht wird, benutze ich die schonendsten Methoden, die ich für meine eigene Kinder wünschen würde.

„Polypen“ (Adenoide) und Mandelverkleinerungen (Tonsillotomie) operiere ich ausschließlich mit der neuen, schonenden Coblation Plasma Technologie. Es ermöglicht eine nähezu- oder komplett Blutungsfreie Operation: die Mandeln oder Polypen werden quasi „ausradiert“. Die Coblation Sonde arbeitet auf 40 C, also es entstehen keine Verbrennungen. Da die Coblation Sonde biegbar ist, kann man die  Stellen, v.a. bei Polypenentfernung erreichen, die mit der herkömmlichen Methoden etwas schwer erreichbar sind . Da in diese Sonde stets eine Kochsalzlösung tropft (das wird eben gespalten, und zu Plasmafeld umgewandelt, was das Gewebe in dünnen Schichten abträgt), und ein Sauger ist auch eingebaut, wird das Operationsgebiet dauernd gereinigt und so ist eine gute Sichtbarkeit gegeben.

Nach der Operation mit der COBLATION Methode gibt es weniger Schmerzen und Blutungen.

Operatives HNO

„Polypenentfernung“ - Adenotomie

Entfernung der Rachenmandel (Adenotomie)

Ich benutze dafür die sanfte, präzise und schonende COBLATION Plasma Technologie. Die „Polypen“ in dem Nasenrachenraum, also hinter der Nase werden so zu sagen „ausradiert“, meistens ohne nennenswerte Blutung und Verbrennung. Die Wunde heilt also schneller und vor allem, mit weniger Schmerzen aus, das Nachblutungsrisiko wird niedrig gehalten!

 

Zeitaufwand (ungefähre Werte, Abweichungen möglich): 1 Nacht im Spital, 12 Tage körperliche Schonung)

Gaumen-Straffung mit Radiofrequenz- Therapie / UPPP

Nach vorhergehenden Schalfscreening (Polygraphie) wird der Gaumenbogen mittels Radiofrequenznadelstiche gestrafft, bei Bedarf wird das Zäpfchen (Uvula) gekürzt und dadurch das störende Schnarchgeräusch reduziert.

Bei Bedarf kann diese Operation mit der Verkleinerung der Gaumenmandeln kombiniert werden: mittels Coblation Plasma Technologie werden beide Gaumenmandel gekürzt („ausradiert“). So ist die Verkleinerung der Mandeln mit einer sichereren Methode als die komplette Entfernung der Mandeln möglich, mit wenigem Blutungsgefahr und Schmerzen! Das Schnarchgeräusch wird reduziert.

Zeitaufwand: 1 Nacht im Spital (UPPP auch ambulant in örtlichen Betäubung möglich), danach körperliche Schonung für 7-10 Tage

Teilentfernung der Gaumenmandel / Tonsillotomie

Diese Operation kann sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen durchgeführt werden. Indikation dafür sind die vergrößerte Gaumenmandel, die in dem Rachen ein Hindernis bilden und das Atmen und ggf. das Schlucken erschweren. Häufiger Symptom ist Schnarchen. Hier kommt ebenfalls die sanfte, präzise und schonende COBLATION Plasma Technologie in Einsatz. Die ausstehende Teile der Gaumenmandeln werden „ausradiert“, meistens ohne nennenswerte Blutung und Verbrennung. Die Wunde heilt schneller und vor allem, mit weniger Schmerzen aus, das Nachblutungsrisiko wird niedrig gehalten! Die Patient/Innen werden nicht zu unnötigen Risiken ausgesetzt.

 

Zeitaufwand (ungefähre Werte, Abweichungen möglich): 1-2 Nächte im Spital, 14 Tage körperliche Schonung)

Entfernung der Gaumenmandeln - Tonsillektomie

Bei starken, häufigen Entzündungen der Mandeln ist es ratsam, das gesamte  Mandelgewebe zu entfernen, um das Risiko von erneutem Aufflammen der Mandelentzündung sowie einer Abszessbildung zu eliminieren.

Zeitaufwand: 1-3 Nächte im Spital, 14 Tage körperliche Schonung

Nasenscheidewandbegradigung - Septumplastik

Ein krumme, deviierte Nasenscheidewand ist die Ursache für vielerlei Beschwerden im Hals-, Nasen- und Ohrenbereich. Nur, wenn Beschwerden vorliegen, ist es ratsam, die Nasenscheidewand zu begradigen, um mehr Luft durch die Nase durchströmen zu lassen. Die Operation ist von außen unsichtbar (keine blaue Flecken/Schwellungen), innen wird aber die Nase, mit einer schonenden plastisch-chirurgischen Methode „umgebaut“ (deshalb Septumplastik, und nicht deswegen, weil da Plastik eingebaut wird!). Die untere Nasenmuschel werden ebenfalls schonend, mit Radiofrequenznadel verkleinert, um noch mehr Platz für die Luft zu gewinnen.

Während der Operation wird manchmal eine leichte, kleine Tamponade in die Nase gelegt als Platzhalter, die aber sich am nächsten morgen leicht entfernen lässt. Es ist aber öfters nicht zwingend notwendig,  die Nase zu tamponieren! Falls Sie wegen der Nasentamponade Bedenken haben, sprechen sie es bitte bei der Operationsbesprechung mutig an!

Zeitaufwand: 1 Nacht im Spital, körperliche Schonung für 10-14 Tage.

Krusten in der Nase und Trockenheitsgefühl bestehen etwas länger, bis zu 6-10 Wochen, daher ist eine regelmäßige Pflege der Nase durch HNO-Facharzt und Patient/In ist gleichermaßen wichtig!

Nasennebenhöhlen-Operation - FESS, Functional Endoscopic Sinus surgery

Nach vorhergehende CT-Untersuchung der Nasennebenhöhlen werden sie unter endoskopischem Sicht vorsichtig und schonend operiert, die verdickte Schleimhaut und ggf. echte Nasenpolypen (nicht zu verwechseln mit den „Polypen“ bei Kindern!!!) werden entfernt. Bei dieser Operation kann auch eine leichte Nasentamponade hilfreich sein, ist aber nicht immer zwingend notwendig. Die Tamponade wird am nächsten morgen problemlos entfernt.

Zeitaufwand: 1-2 Nächte im Spital, Körperliche Schonung für 14 Tage.

Ohranlegeplastik (Otoplastik)

Abstehende Ohren können in jedem Alter störend empfunden sein. Bei Kindern zwischen 4-16 Jahren übernehmen die Krankenkassen je nach Befund bis zu 90% der Krankenhauskosten. Ein vorheriges Ansuchen bei Ihrer Krankenkasse um Kostenübernahme wird empfohlen.

Erwachsene können die Operation auch in örtlichen Betäubung durchführen lassen.

Ich benutze eine Kombination von Faden- und Ritztechniken um das beste Ergebnis zu erzielen. Manchmal ist es notwendig, von dem zu tiefen Concha, also die „Wanne“ der Ohrmuschel ein Stück Knorpel zu entfernen,  oder ein zu sehr vorstehendes Ohrläppchen zu „bändigen“.

Zeitaufwand: 1 Nacht im Spital bei Operationen in Narkose. Ohrverband wird in der Regel nach 1 Woche abgenommen, für weitere 6-8 Wochen ist das Tragen eines Stirnbandes nachts noch empfehlenswert.

Nasenmuschelverkleinerung mit Radiofrequenz

Die Nase wird mit Betäubende Watteneinlagen eingelegt und die blockierende, verdickte untere Nasenmuschel werden mit der Radiofrequenznadel behandelt um mehr Platz für die Luft in der Nase zu ermöglichen. Meistens gibt es gar keine oder nur wenig Blutung, das Ergebnis spürt man schon nach wenigen Tagen und ist lang anhaltend.

Dieser Eingriff eignet sich hervorragend für die Behandlung von störender Nasenatmungsbehinderung bei Allergien, bei geringgradige Nasenscheidewandverkrümmungen (als weniger aufwändigere Alternative zur kompletten Nasenscheidewand-Operation) oder bei Privinismus, die Dauerbenutzung von Nasensprays bei chronisch verlegter Nase.

Parazentese (Trommelfellschnitt), Paukenröhrcheneinlage

Bei Erwachsenen ist es möglich, eine entlastende Trommelfellschnitt, oder sogar Paukenröhrcheneinlage in örtlichen Betäubung in der Ordination durchzuführen.

Bei kleinen Kindern ist es angenehmer, in einer kurzen Larynxmaskennarkose zu operieren.

Gaumenstraffung mit Radiofrequenz

Bei PatientInnen mit weniger ausgeprägtem Würgreiz kann der Gaumen nach örtlichen Betäubung mit Spritze mittels Radiofrequenznadel gestrafft werden.

Entfernung von kleinen, erhabenen Haut- und Schleimhautgewächse im Kopf/Hals Bereich

Probeentnahmen Haut/Schleimhaut im Kopf/Hals Bereich

Schnarchen

Was verursacht das Schnarchen?

Beim Schlafen werden die Muskeln schlaff, das weiche Gewebe von Zäpfchen, weichen Gaumen wird von der ein- und ausströmendem Atemluft in Bewegung gebracht, sie resonieren, .die Luftwege werden zusätzlich noch eingeengt durch den, nach hinten einwölbenden Zungengrund und Mandeln. Je schlechter die Nasenatmung (wegen Nasenscheidewandverkrümmung, Polypen, Dauerschnupfen, Entzündungen), desto mehr atmet man durch den Mund, und dieser Effekt wird dann noch verstärkt.

Soll ich wegen meines Schnarchens zum Arzt gehen?

Wenn Sie mehrmals als 3 Nächte pro Woche schnarchen, was Sie oder Ihre/n Bettpartner/In stört, nachts öfters aufwachen, oder wenn Sie sich tagsüber müde und unerholt fühlen, oder gar unter Tagesschläfrigkeit leiden, sollten Sie in eine Ordination mit Schlafscreening  gehen.

Was wird untersucht?

untersucht, um Engpässe festzustellen.

Sie bekommen ein Polygraphie Gerät zum mitnehmen, die Anwendung wird vorher gezeigt. Zuhause setzen sie das Gerät vor dem ins Bettgehen auf und schlafen, wie gewohnt ein. Das Gerät misst Ihre Parameter während des Schlafes (Puls, Atembewegungen, Lage, Schnarchgeräusch). Sie kommen dann erneut in die Ordination und ich bespreche mit Ihnen die Auswertung Ihres Schlafes sowie die mögliche Therapien.

 

Grundsätzlich ist es zwischen zwei Arten von Schnarchen zu unterscheiden:

 

  1. primäres Schnarchen, wo kein Gesundheitsgefährdung besteht, die PartnerInnen werden aber durch das starkes Geräusch in ihrer Nachtruhe gestört, und das führt oft zu Spannungen in der Beziehung.

 

 

 

  1. Obstruktives Schlafapnoesyndrom (OSAS), wo es während des Schlafes regelmäßig zu verminderten Atemfluss und Atemaussetzungen kommt, die Schlafphasen werden gestört und ein erholsames Schlaf unmöglich wird. Dies resultiert in gefährlichen Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit, hat eine Auswirkung auf das Herz/Kreislaufsystem und erhöht das Risiko von Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt.

 

Hier muss eine genaue Diagnostik in einem spezialisiertem Schlaflabor zeitnah durchgeführt werden!

 

Was kann man dann gegen das Schnarchen tun?

Bei einem einfachen Schnarchen werden die Engstellen beseitigt: die Nasenscheidewand wird begradigt, Gaumenmandel, Zungengrundmandel werden verkleinert, Gaumen wird gestrafft, das Zäpfchen wird gekürzt, Die Nasennebenhöhlen werden saniert, je nach Bedarf. Eine Beratung für eine bessere Schlafhygiene wird ebenfalls durchgeführt, ggf. wird der PatientIn zu Kieferorthopädischen Untersuchung geschickt.

 

Bei einem obstruktiven Schlafapnoesyndrom (OSAS) werde ich Sie in ein Spezialschlaflabor weiterleiten, da es noch spezifischere Diagnostik (Polysomnographie) braucht. Die Therapie der Wahl in diesem Fall ist die Versorgung mit einer CPAP-Maske, die ebenfalls in diesem Schlaflabor passiert.

Wer wird Schnarcher?
  • Männer öfters als Frauen
  • Übergewichtige Personen
  • PatientInnen mit längerem Zäpfchen und weiterem Gaumenbogen
  • PatientInnen mit krummen Nasenscheidewand (Septumdeviation) und vergrößerten unteren Nasenmuscheln, verstopfter Nase
  • PatientInnen mit (echten)Polypen in der Nase
  • Kinder mit Polypen (Adenoide) und großen Mandeln
  • Diejenige, die abends oft Alkohol trinken
  • PatientInnen mit einer Retrognathie, nach hinten gezogener Unterkiefer